Illumination Rotes Rathaus Berlin

Neuer Glanz für das Rote Rathaus der Hauptstadt

Das Rote Rathaus scheint nachts seit Inbetriebnahme der neuen Anstrahlung Teil einer italienischen Piazza zu sein. In warmweißes Licht getaucht, wird die prägnante rote Farbgebung des Rathauses besonders akzentuiert. Einzelne Fassadendetails des zwischen 1861 und 1869 von Hermann Friedrich Waesemann errichteten Gebäudes werden durch Strahler hervorgehoben und jeder Fensterbogen wird illuminiert. Angestrahlt sind jetzt außer der platzseitigen Vorderseite des Rathauses auch die Fassaden zur Spandauer Straße und zur Grunerstraße.

Mehr Licht bei gleichzeitiger Kostensenkung – Alliander Stadtlicht hat durch die neue, energiesparende Illumination des Rathauses eine Reduzierung der installierten Leistung um 57 Prozent erreichen können. Die alte Beleuchtungsanlage aus dem Jahr 1985 verursachte hohe Kosten und war nicht gerade eine Glanzleistung der Lichtarchitektur. Die Kosten für die neue Anlage hat die Alliander Stadtlicht übernommen. 127 Leuchten mit hochwertigen Leuchtmitteln sind mit moderner Reflektortechnik ausgestattet und verfügen über eine hohe Lichtausbeute. Das Land Berlin hatte bisher rund 14.000 Euro im Jahr für die Stromkosten bei kürzerer Anstrahlzeit aufbringen müssen - jetzt sind es nur noch 9000 Euro im Jahr bei gleichzeitiger Verbesserung des Ausleuchtungsgrades.

Eine Stelle bleibt jedoch weiterhin dunkel: Links oben im Turm wohnt ein Wanderfalkenpaar, das sich durch die neue Festbeleuchtung nicht gestört fühlen soll. Alliander Stadtlicht nimmt gerne Rücksicht auf die lichtsensiblen Raubvögel und hat dort bewusst auf die Ausleuchtung der Turmnische verzichtet.

Wussten Sie schon,

dass bei Lampen die meisten Umweltbelastungen in der Gebrauchsphase auftreten, und zwar abhängig vom Lampentyp bis zu 90 Prozent? - Bei Alliander Stadtlicht werden - wo immer möglich - energieeffiziente Modelle verwendet. 

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